Die "Ich-über-mich"-Seite

15. November 2018

Nichts ist scheint so schwierig zu sein, als über sich zu schreiben. Was darf ich verraten? Was soll ich verraten? Was interessiert meine Kunde überhaupt? Pauschal lässt sich die Frage nicht beantworten.

Was soll nun auf die “Ich-über- mich” Seite?

Natürlich sollte diese Seite auch in Ihrem beruflichen Kontext stehen. Die Weizenallergie Ihres Goldhamsters interessiert niemanden. Ausgenommen - Sie sind Ernährungsexperte oder vertreiben Tierfutter. Allerdings verhält es sich so wie bei den Angaben der Hobbys in einem Bewerbungsgespräch. Durch die Angaben der Hobbys und die Einblicke in das Privatleben wird das Bild des Bewerbers lebendiger, bekommt Ecken und Kanten. Die Person wird greifbarer. Aalglatte Businessportraits sind nur mehr in wenigen Branchen nützlich.

Doch ACHTUNG:  Die “Ich-über-mich”-Seite handelt gar nicht über Sie

Nein, bitte keinen Seelen-Streeptease! Das Ziel der “Ich-über-mich”-Seite ist es, jene Infos zu geben, die Sie als Löser für die Probleme Ihrer Kundinnen und Kunden auszeichnen. Warum gerade Sie? Was ist Ihr Motto? Was ist Ihre Motivation? Die “Ich-über-mich”-Seite eignet sich hervorragend, um eine persönliche Geschichte erzählen und daraus Ihr “Warum” abzuleiten.

Gemeinsames verbindet

Ein bisschen mehr darf es dann doch sein. Denn: Gemeinsames verbindet. So darf, wie eingangs erwähnt, die “Ich-über-mich”-Seite auch etwas mehr über Sie enthalten. Bleiben Sie, bzw. kehren Sie immer wieder auf Ihren beruflichen Fokus zurück!

Fangen Sie mit einer Stoffsammlung an

Eine hilfreiche Übung dazu: Sammeln Sie mindestens 10 Fakten über sich selbst und notieren Sie diese. Sie finden untenstehend eine Liste meiner “12 Fakten” als Beispiel. Wie Sie daraus Ihre “Ich-über-mich”-Seite aufbauen, erfahren Sie im nächsten apfelblauen Blogartikel.


12 Fakten  über Rosa Pessl - Gründerin von apfelblau

  1. Zuerst Kaffee, dann sprechen

    Guten Morgen. Ein guter Tag beginnt mit einem Kaffee oder zwei. Ja, jetzt gehts los … Wie? Morgenstund hat Gold im Mund. Das mag vielleicht auf den guten alten Erasmus (angeblicher Erfinder dieses Sprichwortes) zutreffen, nicht für mich. Darum - nicht jede Weisheit ist tatsächlich weise.

  2. Die Sache mit der Kaffeepackung

    Oje, kein Kaffee mehr in der Dose. Schnell eine neue Packung öffnen. Ach, hat noch keiner den Zippverschluss für Kaffee-Verpackungen erfunden? Der halbe Kaffee am Boden, ein Viertel auf der Arbeitsplatte - schöne Sauerei. Wenn ich irgendetwas nicht mag, dann sind es Verpackungen die sich nicht öffnen lassen, Navigationsgeräte, die mir empfehlen, auf der Autobahn zu wenden oder Website, wo ich keine Kontaktdaten finde. Darum - spielt Benutzerfreundlichkeit für mich in meiner Arbeit eine große Rolle.

  3. Was Hänschen nicht lernt…

    Ja, Sie kennen bestimmt diese Weisheit. Nun ich lernte erst mit 25 schwimmen, mit 30 programmieren, seit ich 35 bin, fesseln mich Marketingthemen, mit 40 maturierte ich und derzeit studiere ich Journalismus. Darum, was Hänschen nicht lernt ... ist genau dieselbe Unweisheit wie die Morgenstund (siehe Fakt 1).

  4.  Reinrassige Mischlinge

    Meine beiden Hunde sind reinrassige Mischling, Kinder der Liebe. Über Schönheit lässt sich streiten, aber beide sind einzigartig mit höchst individueller Ausstrahlung. Sie haben Charisma. Okay, ich höre schon auf von meinen vierbeinigen Begleitern zu schwärmen. Nur darum mein Motto - alles möglichst individuell …
  5. Abenteuer - Reisen

    Aschenputtel war das Lieblingsmärchen meiner Mutter. In guter Hoffnung erzählte sie es mir immer und immer wieder. Ich habe das Gezicke um einen Schuh und den Prinzen allerdings nie wirklich verstanden. Nils Holgersson und Wickie waren MEINE Helden. Darum - begebe ich mich auch heute noch gerne auf Reisen, wobei die Abenteuer dazu auch leise sein dürfen.
  6. Fischbrötchen und der kühle Norden

    Ich liebe den Geschmack vom Meer, sei es bei langen Strandwanderungen oder in Form von Fischbrötchen. Temperaturen über 28 Grad hingegen mag ich gar nicht. Darum zählen die Nordsee und Skandinavien zu meinen bevorzugten Reisezielen.

  7. Der Zauber verfallener Mauern

    Zahlreiche Um- und Unwege haben wir (mein Mann und ich) in Frankreich auf uns genommen, um eine Ruine zu finden. Als ich das einem Freund erzählte, meinte dieser mit tellergroßen Augen: “Rosa, an der Schlösserstraße gibt es auch GANZE Burgen.” Mmmmh, Ruinen haben einfach mehr zu erzählen, finde ich :) Darum, ja zu verfallenen Mauern.
  8. Rabenschwarz

    Filme sind für mich Entspannungsprogramm. Dabei habe ich einen Faible für rabenschwarze Komödien. Darum stehen in meiner persönlichen Filmhitliste , “Sterben für Anfänger” und der alte Klassiker “Herold und Maude”  ganz weit oben. Echt - kann ich nur empfehlen :).

  9. Herzeleid

    Ich oute mich als Rammsteinfan. Warum? Man muss sich selbst auch nicht immer so ernst nehmen - eben darum mag ich Rammstein.
  10.  Schreiben und Internet

    Ich liebe es zu schreiben. Ganz besonders liebe ich es für Websites oder für Blogs zu schreiben. Das Medium Internet verlangt andere Herangehensweise als wie das Schreiben eines Buches. So ist zB. der Platz begrenzt, das Leseverhalten ein anderes und  Google will auch bedient werden. Genau das ist für mich besonders reizvoll. Darum schreibe ich auch gerne für Sie.

  11. Mein Beruf musste erst erfunden werden

    Meine berufliche Karriere begann als Verkäuferin in einem Baustoffladen. Darauf folgte Jobs im Büro. Viele Job.. Ja ich war unglücklich. Für MEINEN Job fehlte damals noch eine wichtige Kleinigkeit: Das Internet war noch nicht massentauglich. Dann endlich - ich hing meinen Bürojob an den Nagel und machte eine Ausbildung zur Webdesignerin. Und darum - 2002 entwickelte ich meine erste Website.

  12. Die Farbe Blau

    Blau ist meine Lieblingsfarbe. Sie steht für die unergründliche Tiefe des Meeres, die Weite des Horizontes … die Tiefen und Weiten des Internets.  Darum - apfelblau.

 


Inspiration für diesen Artikel

Danke an Birgit Schultz von www.marketingzauber.de, die mich für diesen Artikel zu der Liste inspiriert hat. Gerne nehme ich an der Blogparade teil.

Was ist eine Blogparade?

Eine Blogbarade ist eine Aktion eines Bloggers, der das Thema vorgibt. Alle, die an der Blogparade teilnehmen möchten, schreiben einen Artikel zu den vorgegebenen Thema auf ihren Blog . Blogparaden sind wunderbare Möglichkeit einerseits Sichtweisen und Meinungen zu bestimmten Themen auszutauschen. Andererseits verbessern Blogparaden durch die gegenseitige Verlinkung die Reichweite der eigenen Artikel. Auch Sie können an dieser Blogparade teilnehmen: https://marketing-zauber.de/24-fakten/