Google & Links

25. April 2017

Links sind ein wichtiger Rankingfaktor bei Google. Fünf Fakten darüber, welche Links Google mag und welche nicht.

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Bild: Sowohl eingehend als auch ausgehende Links sind wichtig für Google.

Links sind fundamentale Elemente im Internet. Nichts funktioniert ohne sie. Sowohl Links, die auf die eigene Homepage verweisen, als auch ausgehende Links zählen zu nach wie vor zu den wichtigen Rankingfaktoren bei Google. Dies gilt insbesondere für Websites mit geringeren Besucherzahlen. Doch die Zeiten, in denen es möglich war, sich durch Linkkauf gleichzeitig ein gutes Ranking zu erkaufen sind vorbei. Mehr noch - heute fallen solche oder ähnliche Aktionen in die Kategorien Spam und werden von Google bestraft.

 Was ist nun bei der Linkssetzung zu beachten?

Fünf Fakten darüber, welche Links Google mag und welche nicht.

 Nr. 1: Qualität vor Quantität: Drum prüfe - wer sich verlinke ...

Ausschlaggebend ist die Qualität der Website, die auf Ihre Homepage verlinkt. Was jedoch Google unter Qualität versteht, ist ein sehr weitreichendes Kapitel. SEO-Spezialisten versuchen mit entsprechenden Tools, die Qualität der Website zu eruieren. Um es einfach zu halten: Tragen Sie sich in Branchen- und regionalen Linkverzeichnissen ein. Ja, ABER bitte frei nach dem Motto -handverlesen und erlesen. Prüfen Sie dabei, ob Einträge dieses Verzeichnisses auch gut von Google gefunden und fragen Sie sich, ob Sie als Ihr vakanter Kunde hier nach Ihrem Produkt/Ihrer Dienstleistung suchen würden.

 Nr. 2: Mehrwert und Nutzen: Wie relevant ist der Link?

Das oberste Gebot lautet: Links sollen den User nützlich sein und sind nicht dazu gedacht, das Ranking zu toppen. Hand aufs Herz: Sie berichten über „Äpfel“ und verlinken zu „Birnen“. Ist dieser Link nun tatsächlich relevant? Erhält der User dadurch weiterführende Informationen zum Thema „Äpfel“? Irrelevante, deplatzierte und nicht zum Thema passende Links verwirren nicht nur Ihre vakanten Kunden, sondern auch Google.

 Nr. 3: Service statt Geschäft: Tauschen ist nicht sexy!

Du verlinkst meine Homepage, ich deine und schon ist Google versorgt. FALSCH! Solche Links stellen keinen Mehrwert für den User dar. Wird so ein sogenannter Linktausch unzusammenhängend und im großen Stil betrieben, so kann es zu Abstrafungen seitens Google kommen. Links sind nicht als Gegengeschäft zu verstehen, sondern als Service für Ihre UserInnen.

 Nr. 4: Logik und Natürlichkeit: Der richtige Linktext ...

Beispieltext: „Wir planen Events und Seminare. Exquisite Locations stehen unseren Kunden zur Verfügung. Auch das Catering, den Blumenschmuck und das Shuttleservice organisieren wir gerne. Sie benötigen noch Einladungskarten? .... “ STOPP!! Wenn Sie Events, Seminare, Catering, Blumenschmuck ... innerhalb dieser wenigen Zeilen auf eine externe Seite verlinken, so ist das bereits Spam. Diese übermäßige Verlinkung entbehrt jeder Natürlichkeit. Google geht davon aus, dass solche Texte ausschließlich den Sinn haben, Traffic zu generieren. Bessere Alternativen sind allgemeine Hinweise, wie „Weitere Informationen finden Sie hier “ oder der Name des Unternehmens.

 Nr. 5: Investieren Sie in Content - nicht in Links!

Es gibt sie noch: Jene Anbieter, die mit Einträgen in zig-hundert Webverzeichnissen und Linklisten ein besseres Ranking bei Google versprechen. Sparen Sie sich Ihr Geld! Wenn überhaupt - haben solche Maßnahmen nur sehr kurz Erfolg. Dafür brauchen Sie danach umso länger, um sich gegen die Abstrafung von Google wieder nach vorne zu kämpfen.

Fazit:

Links sind nach wie vor ein wichtiges Ranking-Kriterium. Der Umgang damit bedarf etwas Fingerspitzengefühl - aber vor allem Logik. Was können Sie konkret tun? Das erfahren Sie im zweiten Teil des Artikels, demnächst ... Bleiben Sie dran.